Daniel Marzluf (Diplom-Volkswirt und Wirtschaftsinformatiker, Universität Heidelberg)

Nachhilfecoach für Mathematik, Wirtschaftsinformatik, BWL, VWL, Englisch. Projekt, -Diplom,- und Seminararbeiten




     


     Erfahrung anhand von Beispielen

Meine eigentliche Erfahrung im Berufsleben (25 Jahre) und in meiner Lehrtätigkeit (20 Jahre) konnten Sie schon dem Menupunkt "Über mich" unter "Vita" nachlesen. Am Besten aber glaube ich bekommen Sie einen genauen Eindruck, wenn ich Ihnen vier verschiedene Fälle schildere, in denen ich unter vielen anderen Fällen und Menschen konkret helfen und sie in ihrer Entwicklung voranbringen konnte: 

Beispiel 1: Ein Student der VWL kommt auf mich zu und erzählt mir, er habe große Schwierigkeiten mit der Mathematik im Rahmen seines Studiums. Ansonsten hat er gute bis sehr guten Noten in den Fachbereichen Finanzwissenschaft, Mikroökonomie und Makroökonomie, aber auch im Teilbereich BWL. In Mathematik allerdings sind seine Noten derart schlecht, dass er die Matheprüfungen nicht besteht. Er hat noch einen letzten Versuch, den für das Grundstudium notwendige Mathematik-Schein zu bestehen. Meiner Einschätzung nach ist dieser Student durchschnittlich bis überdurchschnittlich begabt und vor allem sehr motiviert. Ich setze mich mit ihm zusammen, um herauszufinden, wo sein Stand in Mathematik ist, und wo wir genau ansetzen können. Ich grenze den Themenbereich ein und wir verabreden 12 x je 1 bis 1,5 Stunden Nachhilfesitzungen (je nach Bedarf 1h oder 1,5h) via Skype durchzuführen, was wir auch dementsprechend machen. Mich verblüfft die Aussage des Studenten, dass er bereits nach der zweiten Sitzung zu mir gesagt hat, dass er zum ersten Mal Mathematik verstehe. Wohlgemerkt wir haben uns auf genau die Mathematikbereiche konzentriert, auf die er im Studium auch angewiesen ist und dessen Kenntnisse und Fertigkeiten er auch dringend benötigt. Ich habe beim Unterricht auch sehr viel Wert darauf gelegt, dass das gemeinsame Lernen kein Auswendiglernen ist, sondern tatsächlich auf Verstehen und  Verständnis basiert. Mit großer Freude und auch Begeisterung habe ich festgestellt, dass wir deutlich und effektiv vorankommen im Bearbeiten der einzelnen Mathematikaufgaben. Ich gebe ihm auch regelmäßig ein paar gezielte und abgestimmte Mathematikaufgaben zur Bearbeitung, die wir immer in den nächsten Mathematiksitzungen gemeinsam besprechen und diskutieren. Am Tag der letzten Prüfungsmöglichkeit im Rahmen des Mathematikscheins besteht er die Prüfung mit der Note 2,2. Das ist ein riesiger Erfolg und er kann damit sein Grundstudium erfolgreich abschließen. Jetzt befindet er sich im Hauptstudium, konsultiert mich nur noch sehr unregelmäßig und ist völlig eigenständig in der Lage, den Mathematikbedarf innerhalb seines Studiums selbst und mit guten Zensuren zu bewältigen. Heute verbindet uns eíne Freundschaft.

Beispiel 2: Eine Angestellte meldet sich bei mir und sagt, sie habe eine neue Position innerhalb der Firma erhalten, ist aufgestiegen und muss nun internationale Gespräche führen, für das sie die englische Sprache benötigt, derer sie aber nicht mächtig ist. Sie benötigt also einen Englischunterricht, der es ihr ermöglich in kürzester Zeit gewöhnliches Business-Englisch zu beherrschen, um mit ihren internationalen Kunden kommunizieren zu können. Also setze ich mich mit ihr zusamen und erörtere "wieviel Englisch" sie denn benötigen würde. Es sollte reichen Anrufer am Telefon begrüßen zu können und diese entsprechend weiterzuleiten, als auch in der Lage zu sein mit diesen Smalltalk zu führen. Wir einigten uns auf 8 x 1 h vor Ort Unterricht bei ihr zuhause. In dieser Zeit hat sie die grundlegende englischen Begrifflichkeiten schrichtlich als auch sprachlich erlernt und ist heute in der Lage eine sinnvolle englische Kommunikation zu führen. Wir stehen weiterhin in Kontakt und sie will ihr Englisch noch weiter verbessern. Da ich 15 Jahre in einem amerikanischen Unternehmen geabeitet habe, so beherrsche ich Englisch absolut verhandlungssicher. Wir machen monatlich 4 h weiterhin Unterricht, um das Englisch weiter auszubauen. Wir machen das mittlerweile über eine intensive Kommunikation und Dialog in englischer Sprache.

Beispiel 3: Ein Student der Volkswirtschaftslehre hat große Probleme mit den Grundzüge der Mikroökonomik, der darin innenliegenden Mathematik und VWL, sowie der Makroökonomik. Da dies für ein Studium der VWL essentielle, elementare und notwendige Fertigkeiten sind, haben wir uns geeinigt die beiden Themen in Sitzungen von 20 x 1h Videokonferenz komplettt neu auszurollen und zu bearbeiten. Wir sind von Beginn an vorgegangen und ich war schwer gefordert ein großes Verständnis für die Materie bei dem Studenten zu gewinnen - wir haben quasi bei Null angefangen, das ist immer besonders schwer. Heute studiert der Student der VWL im Hauptstudium, hat sein Grundstudium erfolgreich absolviert und beschäftigt sich nun mit den weiterführenden Themen der Wirtschaftstheorie, Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaft. Auf mein Anraten hin hat er den Schwerpunkt des Studiums auf Wirtschaftsinformatik gelegt. Ich unterstütze ihn noch heute und er ist ein überdurchschnittlich guter Student der VWL mit Nebenfach Wirtschaftsinformatik geworden.

Beispiel 4: Eine Mutter spricht mich an und erzählt mir ausführlich von ihrer lernschwachen Tochter, die in der Schule nicht mithalten kann; sie befindet sich in der Förderschule oder wie man früher sagte Sonderschule. Da ich über 15 Jahre Erfahrung mit behinderten Kindern (geistig als auch körperlich) durch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Organisator und Betreuer von Jugendzeltlagern habe. so fühlte ich mich dieser besonderen Herausforderung durchaus gewachsen - wenn es auch nicht einfach sein sollte (Konzentration, Aufnahmekapazität -bzw. Fähigkeiten usw.). In einem ersten Gespräch versuche ich mich bei mir vor Ort an das Kind heranzutasten und anhand einfacher Übungen herauszufinden, wie ich ihr am besten helfen kann, was sie schon weiß und nicht weiß. Mit der Mutter vereinbare ich für Deutsch, Sachkunde, Mathematik und Konzentrationsstärkung Sitzungen von 20 x 1h (mehr als 1h und nur mit kurzen Pausen waren aufgrund der Konzentrationsschwierigkeiten des Kindes unmöglich). Zuerst habe ich versucht dem Kind die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache gerichtet beizubringen, was mir nach längerer Zeit auch gelungen ist. So ist es möglich an die Themen zu gehen und mit ganz einfachen Aufgaben zu beginnen, um die Anforderungen dann minimal zu erhöhen um bessere Ergebnisse zu erzielen. In Mathematik und Deutsch ist das auch sehr gut gelungen, in Sachkunde hat sie oft Dinge verwechselt oder vergessen. Aber wichtig war, dass sie näher an die versetzungsrelevanten bzw. wichtigen Hauptfächer kommt. Das ist uns gelungen und sie hat heute nach der Förderschule sogar den erweiterten Hauptschulabschluss gemacht und geschafft. Sie benötigt meine Hilfe heute nicht mehr. 



Dies waren jetzt nur vier von bestimmt weit über hundert Beispielen aus den verschiedensten Bereichen, auch aus der Statistik, der BWL und vor allem auch der Wirtschaftsinformatik. Bis zum heutigen Tag habe ich große Freude und Spaß an dem was ich tue, insbesondere wenn ich die Fortschritte, die teilweise immens sind, miterleben kann und darf.